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Freitag, 11. Dezember 2015

Tardis Birdhouse (Dr Who)

Für alle die Dr Who nicht kennen: Dr Who ist eine Britische Kult Science Fiction Serie, die schon seit 1963 ausgestrahlt wird. Dr Who, der eigentlich immer nur der "Doctor" genannt wird, ist ein Time-Lord der mit seiner Englischen Polizei-Notrufzelle, genannt: "Tardis", durch die Zeit reist und dabei Abenteuer erlebt.
Viele haben sich schon die "Tardis" in Originalgröße nachgebaut. Mir ist das allerdings zu groß und deshalb habe ich mich (als bekennender Fan) für die kleine Version, ein Vogel Nistkasten, entschlossen.
Als Vorbild habe ich ein kleines Modell für den Schreibtisch genommen, von dem ich die Maße dann in einen Mastab für einen Nistkasten gebracht habe.


Der komplette Nistkasten wird nur aus dem auf dem Bild zu sehenden Douglasien-Balken gebaut. Den Plan habe ich in SketchUp erstellt. Auf dem Bild unten sind alle Teile, die für den Bau verwendet werden zu sehen. Ach nein, die Lampe fehlt und die Aufkleber fehlen.

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Manche Teile sind in Handarbeit gefertigt.....

...andere wiederum konnten nur mit extra angefertigten Tools gesägt werden.

So wie dieses hier. Das gibt das abgeschrägte Dach. Die Lampe auf dem Dach habe ich auf der Drechselbank angefertigt.

Um große Platten zu bekommen, musste ich einige Teile verleimen.


Hier das fast fertige Rohmodell.

Lakiert wurde das Modell in einer Improvisierten "Spritzkammer" von HP :-)

Die Aufkleber habe ich mir aus dem Internet, wieder mal mit dem tollen Druckprogramm von Matthias Wandel, "Bigprint" maßstabsgerecht ausgedruckt.

Damit das ganze danach auch Wetterfest wird, bekommt die Tardis noch einen Überzug auf Klarlack.

Hier gibts auch noch ein Video dazu.




Samstag, 24. Oktober 2015

Doppelgehrunganschlag - Praktische Anwendung

Für mein aktuelles Projekt, einen Waschtisch-Unterschrank für das Badezimmer, habe ich für die Korpen schon eine Menge Gehrungen geschnitten. Jetzt will ich für die Schubladenfronten und später auch für die Türen, Rahmen schneiden und mit einer Füllung versehen. Dafür habe ich mir ja den Doppelgehrungsanschlag gebaut.

Zuerst wird der Anschlag mit einem Winkel möglichst genau 45º zum Sägeblatt eingestellt.


Die langen Seiten werden auf der einen Seite des Anschlages gesägt,

und die kurzen Seiten danach auf der anderen Seite. Damit gleichen sich etwaige Ungenauigkeiten im Winkel wieder aus.

Hier die vorläufig zusammengesteckte Schubladenblende. Die Füllung bekommt dann noch eine Schattenfuge und wenn die Blende verleimt ist werden die Kanten noch mit einem Profil versehen.

In der Nahaufnahme sieht man wie schön die Gehrungen passen.

Hier der Schrank komplett mit allen Schubladen noch bei mir in der Werkstatt.

Das ist der komplette 3 teilige Waschtischschrank schon im Badezimmer eines Freundes. Auf den Schrank kommt dann noch eine Marmorplatte und das Waschbecken. Außerdem wird der Schrank noch gewachst. Das macht aber die Hausherrin selber.

Hier noch das dazugehörende Video.

Freitag, 18. September 2015

Doppelgehrungsanschlag

Doppelgehrungsanschläge haben unter anderem den Vorteil, das sich Winkelfehler durch die wechselseitige Verwendung aufheben. Soweit ich das sehen kann gibt es 2 Varianten. Die Amerikaner benutzen den Doppelgehrungsanschlag wie ein Schiebetisch ( Crosscut Sled ). Dabei wird der Anschlag zum Sägeblatt geführt. In aller Regel ist der Winkel dabei nicht zu verstellen.

Bei der 2. Version wird der Anschlag am Formatschiebetisch der Säge montiert. Der Anschlag wird dabei am Sägeblat vorbei geführt.
 Dieser Anschlag lässt sich auch verstellen, so dass man auch an unterschiedlich breiten Leisten eine Gehrung sägen kann.

Ich habe mich für die 2. Version entschieden, da meine Tischkreissäge über einen Schiebetisch verfügt. Bei Bosch gibt es alle Teile der Säge als Ersatzteil zu bestellen und ich habe mir die Aluschiene, die im Schiebetisch läuft für ein paar Euro bestellt.
 
Die Schnitte waren schon zufriedenstellend allerdings waren mir die Finger gerade bei kleinern Teilen zu nahe am Sägeblatt. Deshalb entschied ich mich dafür, ein paar Halter anzubringen.
Da der Schiebetisch meinner Kreissäge nicht bis zum Sägeblatt reicht, musste ich noch eine Grundplatte unter den Anschlag montieren. Die Kniehebelspanner hätten ansonsten das Werkstück auf die Säge gedrückt, an dem Teil, der sich nicht mitbewegt.
Hier sieht man schön wie das Werkstück auf der Grundplatte aufliegt und von den Spanner fixiert wird.

Mehr zum Bau kann man im Video sehen:

Montag, 3. August 2015

Knoten: Topsegelschotsteg

Angeregt von Karsten aus Woodworking TV wollte ich auch mal einen Knoten zeigen: den Topsegelschotsteg. Den kann man zum abspannen von Seilen verwenden.
 Das Einstellen der Seile für so eine Schaukelbank ist immer eine knifflige Angelegenheit. Aber mit dem richtigen Knoten ist es ein Kinderspiel. Der Topsegelschotsteg hält auf Zug und lässt sich trotzdem leicht verstellen.
 Hier noch mal der Knoten in gelockerter Form
Hier das Video dazu:


Mittwoch, 1. Juli 2015

Gartenschaukelbank

Ich hatte vor einigen Jahren meiner Frau mal eine Schaukelbank gebaut und das ist mittlerweile ihr Lieblingsplatz. Man kann zu zweit darauf sitzen aber immer wenn mal noch jemand zu Besuch kam war die Frage wohin? Also eine 2. musste her. Erst wollte ich ja eine Schaukelbank bauen, die unten Schaukelkufen hat, aber mein Untergrund an der Stelle wo die hin soll ist nicht gemacht für sowas. Also wieder eine zum Aufhängen. Ich habe einen schönen Plan für eine Bank von Festool, davon nehme ich die Grundstruktur. Hierbei hat mir mal wieder sehr das Programm Bigprint von Matthias Wandel geholfen.

Als Holz habe ich Douglasie für den Terassenbau gewählt, das hällt ganz gut auch ohne Behandlung. 2 zusammen geleimte Balken, zweimal für das Rückenteil und zweimal für die Sitzfläche.

Danach einfach mit der Bandsäge aussägen. Ein paar Feinheiten noch mit dem Tellerschleifer und dem Bandschleifer nacharbeiten.

Die beiden Teile habe ich dann an der Überlappung jeweils hälftig abgetzt und verleimt. Irgendwie habe ich vergessen das zu Fotografieren.

Ach hier auf der anderen Kamera habe ich doch noch ein Bild gefunden.

Als zusätzliche Versteifung kommt im Rückenteil und in der Sitzfläche noch ein Querbrett hinzu.

Hier sieht man gut die Form und die 2 Versteifungen.

Die einzelnen Streben für die Sitzfläche habe ich aus den Dielen herausgeschnitten und die Ecken mit dem Fräser gerundet.

Mit einem kleinen selbstgebauten abstandsthalter werden die Straben uauf dei Grundform geschraubt.

Man sieht schon wo es hingehen soll.

Die Seitenteile sind für die Armlehne und noch mal zur Versteifung.

Oben und unten kommen Ösen dran zum Aufhängen.

Die Bank fertig noch im Keller.

Und hier wo sie hingehört. Sie ist zwar noch nicht endgültig einjustiert, ich muss noch Haken oben in die Balken machen, aber man kann schon Probe sitzen.

Donnerstag, 2. April 2015

Neue Werkbank Teil 3

Im letzten Teil vom Bau meiner neuen Werkbank geht es um den Unterschrank bzw die Schubladen. Ich habe nämlich keinen kompletten Schrank gebaut sondern nur 2 Seitenwände auf die ich hier die Vollauszüge aufschraube.


Die Pfalz für den Boden und die Halte für die Auszüge fertige ich mit der Kreissäge an. Das geht schneller als mit der Fräse.

Hier alle Bretter für die Schubladen, fertig gefräst und "geflachdübelt"

Den Schubladenboden habe ich in die Pfalz geklebt und genagelt. Der Mittelsteg ist ein Abfallbrett der die Schublade, die ja schon breit ist, ein bisschen zu stabilisieren. Die Verspannung mit den Gurten hat sich bei mir bestens bewährt, deshalb verwende ich sie häufig.

Das ist der Satz Halter für die Auszüge. Die sind, mit Schrauben, bei den Auszügen dabei. Die hinteren Halter lassen sich in der Höhe, die vorderen in der Höhe und der Seite verstellbar.

Hier der hintere Halter...
 ..und hier der vordere.
 Blick von oben auf den Auszug. Hinten schön zu sehen, der Haken der in den hinteren Halter eingreift.
 So... die neue Werkbank. Auch schon einige mal benutzt. Ich werde mir bei Gelegenheit noch ein paar 20mm Löcher bohren. Je nach Bedarf.
 Der Staubfänger verhindert, dass der Dreck, der durch die 20mm Löcher fallen könnte, in meine Schubladen fällt. Er lässt sich heraus ziehen und angefallener Staub und Späne können abgesaugt werden.
 Hier noch einmal 2 Ansichten der neuen Werkbank. Die Schubladen werden noch mit Fächer versehen und eingeräumt.


Das Video zum Projekt