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Freitag, 1. März 2013

Schubladen mit Fingerzinken Teil1

Nachdem ich jetzt schon lange nichts mehr mit Holz gemacht habe, ich bin im Moment doch sehr mit der Programmierarbeit beschäftigt, nehme ich mir jetzt mal wieder Zeit um endlich meinen Unterschrank für die Ständerbohrmaschine fertig zu machen. Es fehlen noch die Schubladen.
Na, da kann ich ja endlich mal meine Schablone für Fingerzinken benutzen.


Zuerst die Höhe einstellen. Der Bündigfräser passt mit dem Kugellager genau in die Aussparung. Man ist mit diesem System auf 12,7mm (0,5 inch) Zinken festgelegt.


Dann die Zinken fräsen. Einmal eingestellt geht das recht schnell.

Ausgerechnet jetzt geht mir der Exzenterschleifer kaputt. Die Halteschraube des Schleiftellers ist abgerissen.

Mal auseinanderbauen... hab dann aber festgestellt, dass das nicht nötig war. Der Mitnehmer lässt sich von vorne abnehmen. Nur einen Sprengring lösen und das Lager abziehen. So konnte ich die Schraube von hinten mit einem Schraubendreher rausdrehen.

Ein bisschen Schleifen...

Und schon ein Test zusammenstecken. Die Teile gehen so gut zusammen, dass man fast keinen Leim mehr braucht.

Als nächstes werde ich den Boden anfertigen. Da hab ich noch eine alte Spanbodenplatte. Die Seiten der Schublade bekommen noch eine 8mm Nut in die dann die Bodenplatte kommt. Auch die Vollauszugsschienen werde ich einfräsen.




Kommentare:

  1. Hallo Achim,

    kannst du mir sagen, wie du die Schablone hergestellt hast?
    Ich würde mir sowas auch gerne basteln...

    Ich verfüge über eine Makita Oberfräse und einen selbstgebauten Frästisch mit Parallelanschlag.

    Vielen Dank.

    MfG

    Boris

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  2. Hallo Boris, die Bauanleitung habe ich aus dem Buch: Handbuch Oberfräse und die Schablone die du dazu brauchst bekommst du zb bei Sauter
    Gruß Achim

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    1. oh ok, danke für die Info... ohne die Schablone geht es nicht?

      Könnte man deine Schablone nicht einfach mit einem Bündigfräser abfahren?

      Grüße

      Boris

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    2. Nun, du must die Schablone ja erst mal haben. In der Praxis sieht das so aus: mit der gekauften, die im übrigen nur halb so groß ist wie die gebaute, stellts du die gebaute her. Du kannst natürlich auch den Templatemaster selbst verwenden, der ist natürlich nicht so groß und wenn du mal mit dem Fräser dran kommst ist sie kaputt. Wenn du den Templatemaster aber nur zur Herstellung einer eigen Schablone nutzt, bleit sie dir länger erhalten.
      Gruß Achim

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    3. könntest du eine Schablone anfertigen und mir verkaufen?

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